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Personenbezogen soll die Werbung sein. In bestem Falle.

Im Zeitalter der blinkenden Werbeverfolgung bei Facebook, perfekt abgestimmt auf das eigene Persönlichkeitsprofil ist das Thema so präsent wie nie. Ich mein… ich seh das nicht, denn weil´s mich unsäglich nervt, habe ich das nette Werbeblockprogramm installiert, dass mich insgesamt höchst zuverlässig vor so einem Schrott bewahrt *tätschel*. Tatsächlich kann man sich fragen, macht das Sinn so… denn Facebook vertreibt ja dennoch meine Daten und die Banner dann auszublenden, ist ja mehr so etwas wie Symptomkosmetik, denn wie eine echte Therapie des Krankheitsbildes, aber gut, was soll´s.

Dass es sowas in gewissem Rahmen auch im Fernsehen gibt, war mir unterbewusst schon irgendwie klar, aber weil ich in den Werbepausen tendenziell anderes tue als in den Fernseher zu schauen (Blogbeiträge schreiben… zum Beispiel 😀 ), ist es mir nie so aufgefallen. Bis… ja bis zum letzten Donnerstag.

Ich gestehe, die Sophie ist ja ein Verweigerer diverser… kommerzieller… Sendungen wie DSDS, Supertalent oder diverser anderer Möchtegern-Talentsuchersendungen, aber eine schau ich doch. Donnerstag ist Topmodelzeit!

Ich liebe es. Heidi und ihre Meeeedchen, eine dünner schlanker als die nächste, hübsche Bilder, ein bisschen Zickerei, schöne und manchmal nicht so schöne Kleider. Gefangen sitzt die Sophie also mit einem Glas Sekt vor dem Fernseher und versinkt in einer Welt von Mode, Glitzer und Glamour. Und dann kommt die erste Werbeunterbrechung und während ich genüsslich ein Schlückchen feinperligen, fruchtig-feinen Sekt nippe, sehen meine Augen geradewegs auf den ersten Spot.

…eine Werbung für Scheidenpilzcreme.

Und während ich mich am Sekt verschlucke, denk ich… Das ist also Frauenwerbung. Wieder was gelernt.

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