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Ich…

…SCHÄM mich so furchtbar!

Und halt´s ein bisschen wie die Josephine… so langsam könnte man ja den Eindruck gewinnen, ich mache das Verschwinden mit aller Regelmäßigkeit nur um zu hören, wer mich wie viel vermisst hat.  Dem ist natürlich nicht so… ich schwör´s! Tatsächlich kann ich gar nicht so richtig sagen, was mich vom bloggen fern hielt. Einmal sicherlich der missratendste Dienstplan der ganzen Welt im Dezember, gespeist von verunfallten Kollegen, einer Schwangerschaft und viel mangelnder Kollegialität, was im Endeffekt darin mündete, dass mir drei der vier Adventswochenenden (komplett! – sprich beide Tage) und ein Weihnachtsfeiertag zum arbeiten überlassen wurden. Dazu noch eine Nachtwoche… und das war´s dann mit der gemütlichen Vorweihnachtszeit. Einen besseren Jahresabschluss kann man sich ja wohl kaum vorstellen *ironie aus*.

Dann… nuja. Altes Problem. Die netten Geschichten, kurzweilige Begegnungen, die Anekdoten aus dem normalen Klinikalltag fehlen einfach. Intensivmedizin ist halt viel, viel Routine, gepaart mit einigen Momenten viel zu viel Adrenalin… schwitzen, hoffen, beten inklusive… viel schönem und ein bisschen Traurigkeit. Es ist irgendwie nicht so einfach was zum schreiben zu finden, was nicht ständig schwermütig, tiefgeistig oder pseudointelektuell daher kommt… wenn ich mir meinen letzten Einträge so ansehe und sie mit den ersten vergleiche, die noch aus meiner PJ-Zeit stammen (Hilfe *kraisch*… ich werde wirklich langsam alt!)… da ist schon ein himmelweiter Unterschied.

Hm. Irgendwie…. macht mich das unzufrieden alles.

Jetzt les ich erstmal in Ruhe die Heldin und mach mir ein paar Gedanken.

Willkommen zurück, du hast gefehlt 🙂 .

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