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Ich schäme mich – fast einen Monat seit dem letzten Post, das ist ziemlich faul. Zu meiner Verteidigung kann ich immerhin sagen, dass ich meinen ersten wirklich selbstgezahlten Urlaub im europäischen Süden genießen durfte und nachdem ich nun wohlerholt zurück bin, kann ich nicht umhin meinen prägendsten kinder-betreffenden Eindruck mit euch zu teilen.

Folgendes Szenario: Sophie geht mit Begleitung zum leckeren All-inclusive-Mittagessen-Büffet (wah, soviel Essen… ich hab´s noch nie gemacht vorher, aber *hüstel* dat is schon wat feines!). Gefühlt war in dem Club ein 1:1 Verhältnis von Kindern zu Erwachsenen und so gab´s immer allerlei zu sehen.

„Mama, ich MAG das nicht!“ *Käse landet auf dem Boden und Kind strahlt wie ein Honigkuchenpferd*

„Guck mal, was ich kann!“ 4-jähriger Junge springt auf mich zu, eine von diesen Glasfaserlampen in der Hand und wedelt die mir ins Gesicht. „Ich bin Luke Skywalker!“

Sprich: Sophie hat Spaß! Bis ich an Tisch Nummer 5 vorbei komme.

Da sitzt eine Mama nebst ca. 2-jährigem Sohn, die Teller prall gefüllt und vor dem Dötzchen steht – ein DVD-Spieler. Die voll geschaufelte Gabel verharrt vor dem Mund, während große Augen gebannt auf Spongebob gucken. Die Sonne strahlt, die Luft riecht nach Salz… und manche Leute haben nichts besseres zu tun, als ihr Kind auch beim Essen vor dem Fernseher zu parken.

Ich mein, dem Kleinen kann man sicher keinen Vorwurf machen – zuhause läuft das sicher nicht anders. Aber schockierend fand ich das trotzdem.

Schon, dass es immer noch Eltern gab, die mit ihren Kindern Traumschlösser aus Sand gebaut haben.

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