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Müde bin ich, geh  zu Ruh… aber vorher noch für die Neugierigen und Glückwünscher unter euch einen kurzen Zwischenstand 🙂 .

Joa, was soll ich also sagen? Et läuft.

Die Station ist leer und entgegen aller Prognosen sind die RSV-Kinder bislang ausgeblieben. Vielleicht hat H1N1 es das RS-Virus ja aufgefressen. Besser für die Kinder ist das allemal. Gut für  mich ist es auch, weil jeglicher Stress gerade im Urlaub ist und ich in aller Ruhe Zeit habe mich wieder mit der Stationsarbeit und den Abläufen vertraut zu machen.

Nachdem ich gestern zusammen mit den PJlern hinterher gelaufen bin und mich gleich wieder wie einer gefühlt habe (ja, fast ist das wie nach Hause kommen), habe ich heute versucht mich mal ein bißchen nützlich zu machen.

Also habe ich meinen ersten Brief geschrieben (eigentlich war es der gefühlt hundertste, aber der erste, den ich selber unterschreiben durfte), meinen ersten kleinen Patienten aufgenommen, die ersten Therapieentscheidungen getroffen und bei einem moppeligen 4-Monate alten Mädchen den ersten Zugang gelegt.

Ich war selber ganz erstaunt, dass das alles auch funktioniert hat. Und richtig war. Und weil ich dann so mutig war, habe ich mich allein mit einer Schwester in die Ambulanz getraut, mein erstes Kind allein behandelt (wobei behandeln sehr relativ war – ich habe es zu seiner Kinderärztin geschickt – Eltern heutzutage können einfach unglaublich sein), meinen ersten Notfallschein ausgefüllt und das erste Rezept unterschrieben.

Schauen wir, was morgen kommt 🙂

Und zum Abschluss ein kurzer Wortwechsel zu obiger Begebenheit in der Ambulanz:

Sternenmond: „Ihre Tochter leidet also regelmäßig unter Verstopfung…“

Mutter (hat die 2 1/2-jährige Tochter auf dem Schoß, die gelangweilt und überhaupt nicht beeinträchtigt mit ihrem Stofftier spielt): „Ja! Und wir waren schon in Klinik XY, aber die haben gar nichts gemacht und uns nur so einen Zettel mitgegeben zur Ernährungsumstellung.“

Mutter klingt absolut entrüstet.

Sternenmond: „Und? Haben sie das mal ausprobiert? Bekommt ihr Kind Weißbrot zum Frühstück?“

Mutter (jetzt völlig entrüstet): „Selbstverständlich nicht! Sie kriegt immer Brötchen.“

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