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Tag 2.

Die Fälle lasen sich eigentlich ganz gut. Wilms-Tumor beim Kind, M. Basedow, Knie-TEP mit Infektion, Subarachnoidalblutung. Da hat man gedacht, man würde dieses Mal auch mit Wissen die Fragen beantworten können, anstatt mit einer mehr oder minder gekonnten Mischung aus Raten und Intuition.

War aber nicht so.

Zudem kamen mal wieder Schädel-CTs noch und nöcher, als würde man uns zu Neuroradiologen ausbilden wollen, eine interessante Frage über künstliche Befruchtung (auf welche Weise führt man sie durch, wenn der Mann keine Spermien im Ejakulat besitzt, weil die Samengänge verschlossen sind?) und Mutmaßungen darüber, wie man einen Ermüdungsbruch im Fuß am besten diagnostiziert.

An sich war´s aber dennoch besser als gestern (fand ich zumindest) und ich durfte mich vorhin über ein unglaubliches Ergebnis von 82% freuen 🙂 . Ein wenig ist das also schon Jammern auf hohem Niveau, aber dennoch würde ich es begrüßen meine Quote nicht durch viel Raten und die statistische Chance auf 20% Richtige auf dieses Level zu heben.

Wie auch immer, jetzt kann ich immerhin halbwegs beruhigt in den letzten Tag starten, wenn auch leider sämtliche unangenehmen Fächer wie Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Epidemiologie und Humangenetik noch nicht abgefragt wurden und wohl einen Großteil des morgigen Tages ausmachen werden. Da ich sämtliche Fächer mit dem Mut zur Lücke bedacht habe, könnte das auch daneben gehen, aber hauptsache ist einfach nur noch zu bestehen.

Bis morgen 🙂

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