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Kreuzen nervt. Aber nicht so viel wie diese stupide Lernerei.

Dazu kommen meine Probleme mit den Augen… bedingt durch einen kombinierten Sehfehler kann ich auch mit Lesebrille nur maximal 15 Minuten am Stück lesen. Hat man sich dann einmal aufgerafft was zu tun ist nach einer Viertelstunde schon wieder Schluss. Mein Augenarzt zuckt dann immer mit den Schultern, wenn ich ihm mein Leid klage. Vielleicht sollte ich mal eine Zweitmeinung einholen, denn momentan bin ich schlechter dran als eine 70-jährige – die kann ihren Grauen Star wenigstens erfolgreich operieren lassen. Aber ich habe die unangenehme Vorstellung, dass mir da auch niemand weiterhelfen kann.

Also Augen zu und durch.

Immerhin scheine ich innerhalb des PJs doch etwas gelernt zu haben und die ganze Angelegenheit nicht hoffnungslos. Nervig ist es trotzdem.

Seit neuestem fragt das IMPP (die Leute, die sich die tollen Prüfungsfragen für die angehenden Mediziner ausdenken) fallbasiert. Das heißt, es gibt einen klinischen Fall und dazu 10-15 Fragen. An sich halte ich das für gar nicht ganz schlecht – schlecht wird es nur, wenn man das entsprechende Krankheitsbild nicht vernünftig beherrscht. Denn dann ist nicht nur eine Frage, sondern gleich 10 auf einmal verloren und damit auch die Punkte.

Was auch nervt… alle Tage werden gleich. Aufstehen, essen, lernen, fernsehen, lernen, schlafen. Manchmal Sport, manchmal eine Variation des ganzen. Mir fehlt dieses befriedigende Gefühl aus dem Krankenhaus zu kommen und für sich selbst zu denken, dass man heute was geschafft hat. Was geleistet. Und dann kann man auch guten Gewissens den restlichen Abend lang irgendeinen mistigen Kleinkram machen. Wie 3 Stunden fernsehen.

*JAMMER*

So und jetzt ist gut für heute mit der Heulerei 😀

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