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Weihnachtliches
9. Dezember 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Weihnachten, Weihnachtslied | 3 Kommentare
Gerade bei Youtube wieder gefunden… mein Lieblingslied aus meiner Kindheit, das ich immer noch von vorn bis hinten mit singen kann
Sowas darf man euch ja nicht vorenthalten (auch wenn mein Gesang glücklicherweise nicht zu hören ist *hüstel*)
Urlaubsimpressionen
14. November 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Urlaub | 3 Kommentare
Weil´s mir bei Pharmama immer so gut gefällt, auch von mir zwei, drei Urlaubsimpressionen
.


Wer mag, kann ja raten, wo´s hinging
. Die Bilder stammen von zwei verschiedenen Orten.
Topsuchen
17. September 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Arzt, Humor, Medizin, Suche | 2 Kommentare
Und motiviert von Monsterdoc hier meine Topsuchbegriffe zum Staunen und Amüsieren
. Erstaunlicherweise gab es unzählige Suchanfragen für den Text, den ich irgendwann mal gepostet hatte *such*, nämlich diesen hier. Die erspare ich euch, weil ihnen vielleicht dann doch der Unterhaltungsfaktor fehlt.
Los geht´s.
Cleaner umsonst – Öhm ja. Ich weiß zwar nicht, worum es geht, aber gibt es sicherlich irgendwo.
Free Lebenslauf Beispiel für OP Schwester – Inspiration für ein Bewerbungsschreiben ist sicher erlaubt (hab ich auch so gemacht), aber für eine OP-Schwester ist man bei mir wohl eher an der falschen Adresse
Wusste nicht, dass ich so schlecht sehe – wusste ich auch nicht. Aber im Zweifelsfall hilft da auch der Besuch beim Augenarzt (und nicht nur der Sehtest zwischen den Einkaufstüten beim Optiker)
Ständige Luftnot Wasser Beine – Ab zum Arzt. Und nicht wegen so was Rat in irgendwelchen dubiosen Blogs suchen.
„gebrauchte Rettungswagen kaufen“, Rettungswagen gebraucht und gebrauchter Rettungswagen – Da scheint ja jemand ein dringliches Anliegen zu haben, aber… wie kommen die Leute eigentlich auf so was? Was will man denn mit einem gebrauchten Rettungswagen?
Freundin Glied zunähen – Ich will gar nicht mehr wissen *grusel*. Ihr?
IMPP nervig – YES! Volle Zustimmung.
Klinische Umweltmedizin scheisse – Auch hier meine vollste, aus tiefstem Herzen kommende Zustimmung.
*winkt zum Abschluss dem offenbaren Leidensgenossen*
Textfragment
10. August 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Liebe, Männer, Romantik, Text | 7 Kommentare
Da solche Dinge scheinbar immer an mir vorbeigehen, haben die meisten den Text bestimmt schon irgendwo gelesen. Aber weil ich als romantisch veranlagte Frau ihn trotzdem unheimlich schön fand, gibt´s hier mal wieder was nicht-medizinisches zu lesen
.
Liebe den Mann, der dich „hübsch“ nennt und nicht „sexy“.Der dich zurückruft, auch wenn du aufgelegt hast. Der wach bleibt, nur um dich schlafen zu sehen. Der deine Stirn küsst. Der dich der ganzen Welt zeigen will, auch wenn du nicht zurechtgemacht bist. Dem es nicht wichtig ist, ob du im Laufe der Jahre dicker oder dünner geworden bist. Den, der sagt: „Was möchtest du heute essen? Ich koche.“ Den, der vor seinen Freunden deine Hand nimmt. Warte auf den, der dir ständig sagt, was du ihm bedeutest und was er für ein Glückspilz sei, dich zu haben. Und der dich seinen Freunden mit Den Worten vorstellt: „Das ist sie.“
Und Rückschlag
1. August 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Arzt, Bewerbung, Bewerbungsmappe | 1 Kommentar
Und eine Bewerbungsmappe gab es auch zurück.
„Ein kleiner Tipp… es fehlt ihrer Mappe an nötigem Volumen und Substanz. Arbeiten sie daran, wenn sie Erfolg haben wollen.“
Okay. Nett von ihm, dass er mir Tipps gibt. Aber… was genau will er mir damit sagen? Das Anschreiben soll länger werden? Oder aussagekräftiger? Dabei habe ich gelesen, man soll sich kurz fassen, nicht den Lebenslauf wiederholen. Oder möchte er mehr Extrazettel? Die möchte ich auch gern, aber ich bin halt nunmal Berufsanfänger (und das auch noch ohne Doktorarbeit). Immerhin habe ich ein ganz gutes Zeugnis vom Chef meines Pädiatrie-PJs bekommen, aber das ist vielleicht nicht genug?
Vielleicht ist dieser Chef aber auch nur einer, der einen komischen Geschmack hat, was Bewerbungen angeht.
Wie auch immer, verunsichert hat er mich trotzdem. Habe ich was falsch gemacht? Hätte ich etwas besser machen können? Ändern kann ich nun ohnehin nichts mehr.
Frustrierend sowas.
Erfolgserlebnis
27. Juli 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Klinik, Pädiatrie, Stellenangebot, Vorstellungsgespräch | 2 Kommentare
Ein Erfolgserlebnis im Lernstress!
Das erste Vorstellungsgespräch in einer mittelgroßen, westdeutschen Klinik in der Pädiatrie erwartet mich aufgrund Chefurlaub Mitte August
.
Ein bißchen aufgeregt bin ich schon… wer weiß, was da alles für Fragen kommen werden. Auch wenn ich nicht erwarte, dass es so ein Herz- und Nierengespräch wird wie in der freien Wirtschaft beispielsweise will man sich ja auch nicht unbedingt blamieren.
Darf ich dann sagen, dass ich noch Bedenkzeit will? Und wie lange darf man sich Zeit nehmen? Lohnt es sich einen Probearbeitstag zu machen? Fragen über Fragen.
Aber schön ist es trotzdem.
Topsuchen I
18. Juli 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Suche, Tags | 1 Kommentar
Aufgrund der nun zwangsläufig erfolgenden Pause von unterhaltsamen Krankenhausgeschichten zu schnödem Lernfrust hin, an dieser Stelle auch meine Tops der monatlichen Suchen, die auf mein Blog geführt haben.
Herzkatheteruntersuchung – Nicht wirklich spektakulär, aber mit Abstand die Topsuche… scheint also offensichtlich ein Thema zu sein, was das Interesse weckt.
Mondphasen OP Bauchraum – Ich habe noch nie gehört, dass man das miteinander in Verbindung bringen kann… aber ich kann ja auch nicht alles wissen.
Luftnot Bier trinken – Das kommt wohl darauf an, was man sonst noch so hat. Aber wenn´s schon so weit ist, wäre doch zu überlegen den Bierkonsum ein bisschen einzuschränken.
Zwischen Himmel und Erde rein riss – Ahja. Ohne Kommentar.
Rettungswagen gebraucht – Ebenfalls bei mir an der falschen Adresse. Ich weiß gar nicht, ob man gebrauchte Rettungswagen kaufen kann… vielleicht fallen die ja auch gerade alle der Abwrackprämie zum Opfer. Und noch viel interessanter: Was will man damit? Vielleicht ist er ja mit Schlaf- und Sitzplätzen und vielen Staumöglichkeiten als besserer Wohnwagen zu gebrauchen… und Partybeleuchtung hat man gratis dabei.
Erlebnisbuch von Rettungsdienstmitarbeitern – An dieser Stelle kann ich nur weiter auf den geschätzten Kollegen verweisen, der bereits schriftstellerisch (und wie man munkelt auch sehr unterhaltsam) tätig war, wenn er auch genaugenommen nicht im Rettungsdienst arbeitet.
Und dann mein Highlight diesen Monat: Der Patient erbrach literweise Blut – also wenn´s schon soweit gekommen ist, hätte ich wohl schon besseres zu tun, als in irgendwelchen dubiosen Blogs nach Ratschlägen zu suchen. Den Notarzt rufen zum Beispiel.
Vorbei
16. Juli 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Arzt, Krankenhaus, Nostalgie, PJ | 3 Kommentare
Hatte ich es schon erwähnt? Freitag war mein letzter Tag und als ich das Krankenhaus verließ, war meine Zeit als PJler endgültig Geschichte.
Ein bisschen nostalgisch bin ich schon.
Ich habe einen Haufen netter Leute kennen gelernt aus vier verschiedenen Abteilungen des Hauses. Ich habe viel erlebt, viel gesehen und am Ende auch viel gelernt. Erfahrungen gesammelt, die mir beim Berufsanfang hoffentlich den Start erleichtern werden. Es gibt viel, das ich vermissen werde.
Kaffee trinken mit Schwester A. und Schwester B. auf der Pulmologie mit fachmännischen Diskussionen über das neueste Norwegerpullistrickmuster. Den Geruch von Babypuder und die freundliche Begrüßung von Stationsschwester N. aus dem Säuglingszimmer. Das hektische Gewerkel der Gynäkologen bei der Sectio und dem Schreien des Babys, das irgendwie dann doch immer folgte. Den monologartigen Vorträgen von Oberarzt P. über Wein und die französische Lebensart in Saal 5, während Blut und Knochensplitter durch die Luft fliegen. Gemeinsames Frühstücken vor der Visite auf der Kinderstation. Das Schleichen aus der chirurgischen Ambulanz am Wartezimmer vorbei zur obligatorischen Raucherpause (obwohl ich nicht rauche) mit Assistenzärztin N. oder wahlweise auch mit Assistenzarzt O. Die späten Besuche von Oberarzt W. auf Station, die er mir aber auch einmal damit vergütete, dass er mich mit dem Auto fast bis nach Hause mitnahm und mir so einen Weg von 40 Minuten ersparte. Die nette Omi, die mich im Probeexamen unbedingt unterstützen wollte und redete wie ein Wasserfall, während der Chef feixend daneben stand und darauf wartete, dass ich ihrem Redefluss Einhalt gebot.
Nach 10 ½ Monaten geht ein großer Abschnitt zu ende und auch irgendwie mein 6 Jahre währendes Studentendasein. Und während mich nun die ekelhafte Lernerei fürs Staatsexamen erwartet und ich langsam aber sicher beginne meine Bewerbungen zu schreiben, weiß ich, dass es auch woanders nette Leute gibt.
Aber diese erste, richtige Station auf meinem Weg zum Arzt sein wird mir immer ganz besonders im Gedächtnis bleiben.
Sich selbst im Weg sein
13. Juli 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Abnehmen, Knie-TEP, Krankenhaus, Laster, OP | 10 Kommentare
Herr L. stammt aus meinem Bekanntenkreis und ist Anfang 80. Neben seiner Herzinsuffizienz, die ihm zunehmend Luftnot und Wasser in den Beinen beschert, hat er auch noch ein kaputtes Knie. Sein Orthopäde hat ihm über ziemlich lange Zeit hinweg Cortison hinein gespritzt und damit ging es auch halbwegs. Aber nun hat Herr L. dünne Haut bekommen und fängt jedes Mal an zu bluten, wenn er sich irgendwo stößt, so dass der Orthopäde nun die Notbremse gezogen hat und ihm keine Spritzen mehr geben will.
„Es hilft alles nichts, sie brauchen ein neues Knie.“ hat er gesagt.
Nun hat Herr L. aber noch ein Problem. Er ist zu dick. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern ein bisschen mehr. Tatsächlich müsste er mindestens 30 Kilo abnehmen, aber dazu hat er keine Lust. Seine Frau kocht gut und backt noch besser und sieht leider, wie so viele ihrer Generation, in einer – sagen wir – stabilen Figur ein Zeichen für Wohlstand und Gesundheit.
Das Gewicht von Herrn L. potenziert seine gesundheitlichen Probleme auf ein Vielfaches. Zu seiner Wohnung führen 6 Stufen und die schafft er noch ganz gut. Zu seinem Schlafzimmer im ersten Stock führen 15 Stufen und die sind schon ein Problem. Die Luft fehlt und das Knie schmerzt schon nach der Hälfte. Kein verantwortungsbewusster Chirurg wird ihm so ein neues Knie einbauen (sollte man meinen – meine Erfahrungen bislang haben mich eines besseren belehrt).
Aber obwohl sein Gewicht so viele Probleme macht – abnehmen will er nicht. Egal, wer es ihm sagt, ich, meine Eltern, seine Ärzte – keine Chance. Sowas ärgert mich. Jeder macht Dinge, die schlecht für einen sind. Süßigkeiten, mal mehr als die empfohlene Menge Alkohol trinken, dem Schweinehund nachgeben und nicht zum Sport gehen.
Aber wieso lassen sich Menschen durch so etwas so massiv in ihrem Alltag einschränken, wenn sie es doch selbst in der Hand hätten etwas daran zu ändern? Es ist ja nicht länger mehr nur ein Laster – es ist eine Behinderung und dann noch eine Selbstgemachte.
Trotzdem ändern sie nichts. Und ich versteh´s nicht.
Schwanzvergleich im Rettungsdienst
27. Juni 2009 in Alltagsfreuden | Tags: Arzt, Krankenhaus, Notfallaufnahme, Viggo, Wettbewerb, Zugang | 13 Kommentare
…oder auch: Warum definiere ich mich über die Farbe einer Viggo?
„Was? Ne Rosa? Sowas leg ich nem Kind. Mindestens ne grüne muss da rein, Mädchen.“
So oder so ähnlich formulierte der Rettungsassistent (dieses mal aber richtig
) vom Tisch aus an besagtem Dienst aus dem letzten Post seinen Anspruch an mich, nachdem der Notarzt und er selbst natürlich keine gelegt hatten und ich mich daran machte diesen Lapsus zu beheben. Nur ein Beispiel, aber erlebt habe ich das schon öfter.
Liebe Rettungsassistenten, ich frage mich schon länger: Warum?
Sicher, wenn da jemand auf der Liege liegt, der literweise Blut verliert oder eine alte Omi, die total exsikkiert aus dem Heim kommt – sprich, da ist jemand, der warum auch immer absehbar Volumen benötigt – ist die Sache klar. Dann versuche ich auch mein Bestes einen möglichst großen Zugang da rein zu prügeln. Aber warum muss das immer so sein? Und warum sinke ich gleich in eurer Achtung, wenn ich beim Farbenspiel des Viggo-Wettbewerbs nicht mit machen will?
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, es tut mehr weh, eine grüne gelegt zu bekommen als eine rosa. Wenn der Patient doch aber nun zweimal am Tag sein Fläschen Antibiose über diesen Zugang bekommt und sonst liegt der da nur so rum – warum um Himmels willen muss es dann unbedingt mindestens die grüne sein (und ich bin durchaus in der Lage auch grüne Zugänge zu legen)?
Bin ich sonst unmännlich? Oder kein ganzer Kerl? Davon abgesehen, dass ich weiblich bin.
Die 16-jährige Patientin war niemand, die einen Riesenzugang gebraucht hätte, wenigstens in dieser Situation nicht mehr (im Rettungswagen wäre das sicher was anderes gewesen). Wenn dann so markige Sprüche kommen wie: „Was denn? Im OP kriegen die doch alle mindestens ne orangene?“ dann kann ich nur noch den Kopf schütteln. Denn zumindest bei uns gibt es dann entweder eine grüne oder eine weiße oder gleich den ZVK.
Vielleicht muss man selbst fahren, um das zu verstehen… oder ein ganzer Kerl sein

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